Banken in Frankfurt
Frankfurt ist Banken- und Börsenstadt und damit das Herz einer sehr produktiven und aufstrebenden Region mitten in Europa. In einer seltenen Dichte findet man hier alles, was in der Welt von Wirtschaft und Finanzen Rang und Namen hat.
Umschlagsplatz für vor allem eine „Ware“ – Geld!
Im Stadtgebiet wohnen rund 680.000 Menschen und fast genauso viele, nämlich 617.200, arbeiten hier. Blickt man auf die gesamte Region Frankfurt-Rhein-Main so steigt die Zahl sogar auf 5,5 Mio. Einwohner. Dort ansässig sind 365.000 Unternehmen und Firmen, die jedes Jahr ein Bruttoinlandsprodukt von unglaublichen 205,5 Mrd. Euro erwirtschaften und Arbeitsplätze für 2,8 Mio. Menschen schaffen. Unter diesen Arbeitgebern sind auch 267 Kreditinstitute und Banken alle Art, von ihnen sind mehr als die Hälfte Auslandsbanken und auch die zehn größten Kreditinstitute der Bundesrepublik sind in Frankfurt ansässig.
Ohne die Frankfurter Banken geht so gut wie nichts
Außerdem ist Frankfurt mit dem Sitz der europäischen Zentralbank, kurz EZB, die Stadt des Euros. Alle Entscheidungen die europäische Gemeinschaftswährung (eine Währung für immerhin 330 Mio. Menschen) betreffend werden folglich hier getroffen. Auch Nationalbanken und die Asian Development Bank (ADB) haben in der Main Metropole ihre Deutschland- bzw. Europa-Dependancen und Niederlassungen. Und da in Frankfurt so viele Banken ihre „Heimat“ haben, wundert es nicht, dass in der Stadt auch der Sitz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, der BaFin, ist. Die BaFin ist eine Einrichtung des öffentlichen Rechts und wacht als solche bei finanziellen Transaktionen über deren Sicherheit. Zudem garantiert sie ein integres und gefestigtes Finanzsystem in der Bundesrepublik.